So funktioniert's

In drei Schritten

1. Sand einfüllen. Nimm ein hitzebeständiges Gefäß und fülle es bis etwa zwei Zentimeter unter den Rand mit Kerzensand.

2. Docht einsetzen. Steck einen Docht mittig in den Sand, bis der Metallfuß aufliegt. Bei breiten Gefäßen kannst du auch zwei oder drei setzen.

3. Anzünden. Fertig. Der Sand schmilzt nur dort, wo die Flamme steht — der Rest bleibt, wie er ist.

Und danach: Wenn der Docht herunter ist, zieh ihn heraus, setz einen neuen und zünde wieder an. Ein Beutel bringt zehn Dochte mit.

Welche Gefäße geeignet sind

Du brauchst kein neues Glas. Geeignet ist alles, was hitzebeständig und standfest ist:

  • Marmeladen- und Einmachgläser
  • Leere Teelicht- und Kerzengläser
  • Kleine Schüsseln und Schalen aus Keramik oder Steingut
  • Metallgefäße, zum Beispiel kleine Dosen

Nicht geeignet: dünnwandiges Dekoglas, Kunststoff, Holz und alles, was Sprünge oder Risse hat.

Je breiter das Gefäß, desto mehr Sand passt hinein — und desto länger reicht eine Füllung.

Wie weit ein Beutel reicht

Ein Beutel enthält 450 g Kerzensand und 10 Dochte. Damit füllst du je nach Gefäßgröße drei bis fünf Gefäße. Zusammengerechnet ergibt das rund 100 Stunden Brenndauer.

Sicherheit

  • Brennende Kerzen nie unbeaufsichtigt lassen.
  • Von Kindern und Haustieren fernhalten.
  • Auf eine feuerfeste, ebene Unterlage stellen.
  • Zugluft vermeiden — die Flamme soll ruhig stehen.
  • Das Gefäß wird heiß. Erst abkühlen lassen, dann bewegen.
  • Abstand zu Vorhängen, Papier und anderen brennbaren Dingen halten.